Amphibienschutz
Programmübersicht

Montage Amphibienleitwand

Bei der Montage werden die Leitwände aneinander montiert, sodass sie sich an den Stößen ca. 80 mm weit überdecken.

Die Befestigung der Leitwände untereinander und an den Stahlstützen oder Kunststoffstützen (Montage auf freier Flur) erfolgt mit Hilfe von Kabelbindern (serienmäßig aus Polypropylen, auf Wunsch aus V 2 A Stahl) oder mit Schrauben.

Die Leitwände besitzen kleine Öffnungen, durch welche die Kabelbinder von hinten durchgesteckt und angezogen werden.

Zusätzlich sind die einzelnen Leitwände am vorderen Stoß mit jeweils 3 Bohrungen ausgestattet, durch welche die Leitwände bei Bedarf zusammengeschraubt werden können.

Alle Leitwände sind standardmäßig mit horizontalen Schlitzen zum Einhängen der Lauffläche ausgestattet. Findet die Lauffläche keine Anwendung muss die Leitwand zwingend 15 cm tief ins Erdreich eingegraben werden, damit kein Durchschlüpfen der Amphibien an diesen Schlitzen möglich ist.

Sollte es aufgrund der Bodenbeschaffenheit nicht möglich sein, die Leitwand 15 cm tief einzugraben, kann die Leitwand mit handelsüblichem Werkzeug angepasst oder projektbezogen ohne Schlitze produziert werden.

Die Lauffläche mit einer Breite von ca. 350 mm wird nur in die Amphibienleitwand eingehängt und mit 2 Schrauben fixiert. Auch diese Lauffläche überlappt an den Stößen. Die Lauffläche fällt unter einem Winkel von ca. 4° nach außen ab und das äußere Ende der Lauffläche wird ca. 50 mm tief eingegraben.

Bei dem Einsatz des Eckscharniers können die Leitwände in jedem beliebigen Winkel zwischen 20° und 340° abgewinkelt werden. Somit ist bei der Montage nur ein einziges Zusatzteil erforderlich.

Für die Montage des Systems sind weder schweres Gerät noch Straßensperrungen notwendig. Bei entsprechenden Bodenverhältnissen können mit 2 Personen bis zu 400m pro Arbeitstag installiert werden.